Der Kranichzug im Frühjahr und vor allem im Herbst ist wohl für jeden Naturfotografen ein absolutes Highlight! In Deutschland gibt es mehrere Hotspots um Kraniche im Herbst zu fotografieren. Einer der Bekanntesten wird wohl die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst sein. Die Menge an Kranichen die jeden Abend in die Bodden „einfallen“, um sicher die Nacht zu verbringen, variiert jedes Jahr. Aber immer sind es viele Zehntausende!
Wo die besten Plätze für Naturfotografen sind, wird im Internet bereits von so vielen anderen Internetseiten publiziert. Hier nur zwei Tipps:
Entweder am Zingster Hafen mit Blick auf die Kirr (naturgeschützter Boddenbereich) oder an der Meinigenbrücke.

Beide Plätze sind allerdings sehr begehrt und wer erst zum Sonnenuntergang kommt, wird kaum einen Parkplatz oder einen brauchbaren Standort zum Fotografieren finden. Ich gebe zu, dass der Ort mittlerweile überlaufen ist und nicht nur Profis oder Semi-Profis unterwegs sind. Aber auch wenn wir Naturfotografen die Einsamkeit und Abgeschiedenheit lieben, lohnt es sich trotzdem immer noch mit knapp hundert anderen „Fotografen“ auf den Einzug der Kraniche zu warten.

Tagsüber lassen sich rund um die Bodden auch sehr viele Kraniche auf den abgeernteten Maisfeldern beobachten. Dort picken Sie die letzten Maiskörner auf, um Kraft für den langen Flug in den Süden zu tanken.